Es gibt sie, diese Momente.
Ich weiß gar nicht, ob man sie sofort erkennt, wenn man mittendrin ist.
Oder ob sie erst später Bedeutung bekommen.
Aber irgendetwas verschiebt sich.
Nicht unbedingt sichtbar.
Nicht unbedingt logisch.
Eher so ein leises, sehr klares Gefühl von:
So wie bisher geht es nicht weiter.
Und genau da beginnt für mich die Arbeit.
Oder vielleicht auch schon davor.
Ich kann das gar nicht immer so genau trennen.
Viele kommen zu mir und sagen zuerst, sie suchen Schmuck.
Und meistens stimmt das nicht.
Was sie eigentlich suchen,
ist etwas, das diesen Moment hält.
Oder vielleicht besser:
etwas, das ihn nicht wieder verschwinden lässt.
Ich arbeite nicht mit Schmuck im klassischen Sinn.
Auch wenn am Ende oft genau das entsteht.
Ich arbeite mit dem,
was sich gerade in dir sortiert.
Oder eben noch nicht sortiert ist.
Ein Entschluss.
Ein Abschied.
Ein Anfang.
Oder dieses Dazwischen,
das sich nicht greifen lässt
und trotzdem sehr eindeutig ist.
Und irgendwann wird daraus eine Form.
Nicht, weil wir sie „entwerfen“.
Sondern weil sie sich zeigt.
Was hier entsteht, sind Einzelstücke.
Aber selbst das trifft es nicht ganz.
Es sind Objekte keine Accsessoires.
Du suchst wahrscheinlich auch kein Accessoire.
Oder doch — und merkst gerade,
dass es darum eigentlich nicht geht.
Sondern darum,
dich irgendwo festhalten zu können,
ohne dich festzuhalten.
Was hier passiert, wenn wir zusammenarbeiten:
Es gibt keinen Katalog.
Kein „such dir etwas aus“.
Es gibt ein Gespräch.
Und manchmal beginnt es ganz woanders
als da, wo wir am Ende landen.
Ich höre zu.
Stelle Fragen.
Und irgendwann wird etwas klarer,
das vorher nur Gefühl war.
Daraus entsteht dein Stück.
Langsam.
Und sehr genau.
Du bist hier richtig, wenn du merkst:
Ich kann das nicht mehr ignorieren.
Da ist etwas, das gesehen werden will.
Ich will nichts, das einfach nur schön ist.
Ich will etwas, das bleibt — auch wenn ich mich verändere.
Und vielleicht auch:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher,
was es eigentlich ist.
Aber ich spüre, dass es Zeit ist.
Ich arbeite nicht für den schnellen Moment.
Ich arbeite für das,
was danach noch da ist.
Dein Objekt beginnt nicht bei mir.
Es beginnt genau dort,
wo du gerade stehst.
Ich bin Annika.
Und vielleicht bin ich weniger Goldschmiedin,
als eine Art Übersetzerin.
Für Dinge,
die noch keine Form haben.
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Ich wollte eigentlich nur über Schmuck schreiben.
Hat nicht funktioniert.
Jetzt geht es auch um alles,
was davor passiert.
Und manchmal um Dinge,
von denen ich selbst nicht wusste,
dass ich sie teilen werde.
Edelsteine spielen dabei eine ziemlich große Rolle.
(Überraschung. Nicht.)
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